Die Geschichte der Sauna

Die Geschichte der Sauna

Saunieren gehört seit langer Zeit zu den beliebtesten Vorsorgemaßnahmen für die Gesundheit und ist außerdem eine tolle Möglichkeit, Körper Geist und Seele in kürzester Zeit zu entspannen. Von Finnland aus trat die Sauna ihren Erfolg über die gesamte Welt an – heute finden sich sogar in vielen Privathäusern kleine oder größere Saunen.
Heute gibt es weltweit Millionen von Saunafans. Mit der Zeit haben sich unzählige Versionen der klassischen finnischen Sauna gebildet, und es gibt tausende Tipps, was man bei Saunieren alles beachten sollte.
Damit Sie sich besser im Dschungel des Saunierens zurechtfinden, haben wir diesen Ratgeber erstellt. Er führt Sie in die Welt der Sauna ein und versorgt Sie mit allen Informationen, damit Sie Ihre zukünftigen Saunagänge so richtig genießen können und dabei das Maximale für Ihre Gesundheit herausholen. Viel Spaß!

Die Finnen besitzen ihre Sauna schon so lange, wie sie in Finnland leben. Anfangs waren die Saunen nur mit Torf bedeckte Erdhöhlen. Die Art zu Wohnen zeigte die damalig herrschende Armut. In Finnland herrschten sehr kalte Temperaturen und die Finnen waren unwissend, wie man ein Haus aus Holz baut. So wurde in der Wohnstätte ein Steinhaufen mit einer kleinen Vertiefung in der Mitte gebaut. Man konnte Feuer machen und die rundum liegenden Steine erwärmten sich und heizten den Wohnraum.

Im Gegensatz zu normal brennendem Feuer blieben die Steine warm und mussten nicht, wie beim Feuer, immer wieder erneuert oder gar überwacht werden. Früher gab es in Finnland noch keine Schornsteine, daher stand der Steinhaufen in der Regel immer an der Tür und der Rauch zog dadurch nicht in den Wohnraum, sondern nach außen. Nach der Steinerhitzung lüftete man noch einmal gründlich den Raum, um den restlichen Rauch entweichen zu lassen. Die heißen Steine hielten den Raum angenehm warm und trocken, bis man herausfand, dass die Wohnung doch noch wärmer werden könnte, wenn man Wasser über die heißen Steine schüttete. Dass die Hitze nach oben steigt, merkten die Finnen ziemlich schnell, so baute man eine Saunabank in der Nähe der Decke. Ursprünglich war die Sauna ein Platz zum Baden. Sie hatte eine Raumtemperatur von 80 – 100 °C. Das anschließende Schwimmen im See rundete das Saunaerlebnis ab.

Bis ins frühe 17. Jahrhundert gab es ein Verbot, das besagte, dass die Saunen nicht zu nah an anderen Gebäude gebaut werden sollten, da das halboffene Feuer sehr gefährlich war. Die Rauchsauna hatte eine Feuerstelle ohne Kamin, dafür aber eine kleine Öffnung im Dach, sodass der Rauch dort entweichen konnte. In den späten Zwanzigern war die Rauchsauna völlig verschwunden, denn es gab neue Arten von Öfen. Die Rauchöfen erhielten ein Metallgehäuse mit Kamin. In finnischen Häusern war die Sauna in den Badezimmern der Hauptteil, die Heizung wurde elektrisch und der Rest blieb bestehen. Die inneren Wände sind nun aus Holz, denn Holz ist das einzige Material, das sich nicht heiß anfühlt, wenn man es berührt. Die Holzgeheizten kommen in letzter Zeit wieder, und auch die Rauchsaunen werden immer beliebter. In den 80ern war das Saunieren in Rauchsaunen ein Hobby vieler Finnen.

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