Sauna und Gesundheit

Sauna und Gesundheit

Die Sauna bzw. das Saunieren kann zu vielen positiven Aspekten der Gesundheit beitragen, die in der folgenden Liste zusammengefasst sind:

  • Saunieren trägt zu einem gesunden Schlaf bei bzw. ist schlaffördernd
  • Saunieren kann bei Gelenkbeschwerden unterstützend wirken
  • Saunieren dient zur allgemeinen Fitness und Leistungssteigerung
  • Saunieren sorgt für Entspannung und Erholung, besonders in Stresssituationen und bei übermäßiger Anstrengung im Beruf
  • Saunieren bewirkt eine Stärkung für das Immunsystem und trägt zur Abhärtung und Produktion von eigenen Abwehrstoffen (als Vorbeugung gegen Erkältung) bei
  • Saunieren strafft die Haut und führt zu mehr Elastizität, ist hautreinigend und fördert die Neubildung von Zellen
  • Saunieren dient zur Hautpflege/Frische, die Körperreinigung hat positive Auswirkungen auf die Haut und Hautalterung
  • Cellulite wird durch eine Massagebürste oder Noppenbürste durch leichten Druck auf den betreffenden Stellen behandelt
  • Die Durchblutung und Entschlackung und eine höhere Sauerstoffzufuhr für den Körper werden gefördert. Dazu sollte man wissen: Die Fähigkeit zur Sauerstoffaufnahme nimmt bereits ab dem 30igsten Lebensjahr ab. Die geistige sowie körperliche Verfassung wird durch die optimale Sauerstoffversorgung während eines Saunabadens entscheidend verbessert.
  • Saunieren fördert die Verbesserung der Herz- und Kreislauffunktionen durch den Wechsel der Temperaturen: Wärme / Kälte (dient zur Abhärtung)
  • Saunieren unterstützt die Adaption (lat. adaptare = anpassen) an verschiedene klimatische Veränderungen, z. B. im Wechsel der Jahreszeiten oder bei einem Ortswechsel
  • Saunieren fördert die innere Ruhe und Ausgeglichenheit, insbesondere bei starker Stressbelastung im Beruf und im Privatleben
  • Durch die Tiefeninhalation werden die Atemwege erleichtert. Besonders bei der Verwendung eines Dampfbades (Warmluft) und dem Zusatz von ätherischen Ölen oder Kräutern entsteht hier ein positiver Effekt.
  • Saunieren dient zur Entspannung und Lockerung der Muskulatur.
  • Die Sauna stellt einen gemeinsamen Freizeitspaß für mehrere Generationen dar.

Wann darf man nicht in die Sauna?

Bei bestimmten Erkrankungen ist die Sauna absolut tabu, bzw. ist es nicht sinnvoll zu saunieren. Daher empfiehlt es sich, in den folgenden Fällen vor einem geplanten Saunabesuch den Hausarzt zu konsultieren.

Asthma

Bei akuten Asthmaproblemen ist von einem Saunabesuch abzuraten. In anderen Fällen können Asthmatiker durch die Entspannung der Bronchialmuskulatur von der Sauna sogar profitieren.

Rheuma

Der Sauna Besuch sollte, wenn man unter Rheuma leidet, nur in einem entzündungsfreien Intervall erfolgen.

Nierenprobleme

Bei einer akuten Nierenerkrankung darf man die Sauna nicht besuchen. Bei Nierensteinen kann ein Schwitzbad jedoch sinnvoll sein, weil dadurch erhöhte Harnstoffwerte gesenkt werden können.

Entzündungen

Bei Entzündungen der inneren Organe und Blutgefässe darf die Sauna ebenfalls nicht besucht werden.

Koronare Herzkrankheit und Herzschwäche

Wenn bereits bei geringer körperlicher Aktivität Herzflattern auftritt, sollte die Sauna nicht besucht werden. Auch für Herzinfarktpatienten ist dies gültig. Im Falle von leichten Herzproblemen ist es sinnvoll, eine Rücksprache mit einem Arzt zu suchen, bevor der erste Saunagang durchgeführt wird.

Grippale Infekte

Sollten die grippalen Infekte oder eine Erkältung akut sein, ist die Sauna besser zu meiden.

Bluthochdruck

Bei einem höheren Blutdruck muss deswegen der Saunabesuch nicht ausfallen, dennoch sollte hier zunächst ein Arzt konsultiert werden.

Sauna und Gesundheit

Der Aufguss-Vorgang und die Gesundheit

Beim Aufguss verdampft man Wasser auf den rund 100 Grad Celsius heißen Steinen und erhöht so kurzeitig die Luftfeuchtigkeit in der Sauna. Das Platzen der Steinen wird dadurch verhindert, dass es sich hierbei um Lavagestein handelt. Der sogenannte Dampfstoß steigt anschließend durch den Auftriebseffekt an die Decke der Sauna. Um die Luft gleichmäßig in der Sauna zu verteilen, wirbelt der Saunameister mit einem Handtuch durch die Luft.

Das infolge des Aufgusses verdampfte Wasser setzt sich anschließend auf der Haut ab und bringt den Körper in ein sehr starkes Hitzegefühl. Die durch den Aufguss bedingte hohe Luftfeuchtigkeit verhindert ein Schwitzen, wodurch der entsprechende Kühlungseffekt gar nicht erst eintritt. Menschen mit Herzproblemen, Bluthochdruck etc. sollten deshalb Aufgüsse soweit wie möglich vermeiden. Ungeübte sollten sich außerdem während eines Aufgusses einen Platz auf den unteren Bänken suchen, da es oben sehr heiß wird.

Sauna im Sommer – Vorsicht?

Viele Menschen sind der Ansicht, regelmäßiges Saunabaden passe am besten in die kalte Jahreszeit. Dies erkennt man an der wesentlich geringeren Besucherzahl der Sauna im Sommer. Saunafreunde werden aber auch in den Sommermonaten nicht auf die angenehmen Wirkungen des Bades verzichten. Manchmal erscheint es paradox, bei drückender Schwüle im Sommer eine Sauna aufzusuchen, aber die Wärme und das Schwitzen in der Sauna sind nicht vergleichbar mit dem jeweiligen Sommerklima.

In der Sauna herrscht eine trockene Wärme. Dies ist viel angenehmer als das Schwitzen an heißen Sommertagen. Saunabaden im Sommer ist ein erfrischendes Vergnügen. Als Wechselbad (Warm/Kalt) bietet die Sauna erholsame Wärme und prickelnde Kühle. Es gibt kaum etwas Angenehmeres, als nach der Saunawärme in kühles Wasser einzutauchen oder es über den Körper fließen zu lassen.

An heißen Sommertagen werden durch den Saunabesuch der Körper erfrischt und die Psyche belebt bzw. beruhigt. Ganz nebenbei wird durch die thermischen Wechselreize die Reaktion der Blutgefäße in der Haut geübt. Ungewollte Abkühlungen bleiben dadurch ohne negative gesundheitliche Folgen. Die von vielen gefürchtete Sommergrippe tritt erst gar nicht auf bzw. wird ihr dadurch vorgebeugt.

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